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Hans und Brigitte Männel

Bilder und Informationen für den Straßenbahn- und Eisenbahnfreund

Foto des Monats

Hier präsentieren wir jeden Monat ein interessantes Foto aus dem Betrieb der Rheinbahn.

In diesem Jahr stellen wir 12 Fotos von Großraumwagen der Rheinbahn vor.

Dezember 2018:

2104

Auf der früheren Ringlinie 6 (seit 1980: 706) gehörten die Großraumwagen T4 mit den Beiwagen B4 in ihren letzten Einsatzjahren noch zum alltäglichen Bild.

In den späteren Abendstunden und an den Wochenenden wurde die Großraumwagen solo eingesetzt. So der Tw 2104, der am 26. Mai 1986 den Oberbilker Markt erreicht. Er fährt auf der Ringlinie "im Uhrzeigersinn (Merowingerstraße - Jan-Wellem-Platz - Brehmplatz - Am Steinberg)" in Richtung Am Steinberg.

1955: 2009 = neu
1970: 2009 > 2104

Die Gegend um den Oberbilker Markt hat sich seit 1986 grundlegend geändert. Die Industrieanlagen der Vereinigten Kesselwerke (VKW) wurden nach Einstellung der Produktion 1991 abgerissen. VKW war seit den 1920er Jahren ein führender Hersteller von Dampfkesseln, Feuerungs- und Energieanlagen. Heute steht an dieser Stelle der zentrale Neubau der Düsseldorfer Gerichte, der 2010 bezogen wurde.

zum Foto des Monats

 

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs waren Zweiachser die typischen Fahrzeuge im Düsseldorfer Stadtverkehr. Lediglich auf den Fernlinien nach Krefeld, Duisburg, Moers und den beiden meterspurigen Strecken nach Wuppertal-Vohwinkel und Solingen-Ohligs fuhren wenige vierachsige Drehgestellwagen.

In den vierziger Jahren waren, ausgehend von Entwicklungen in den USA, in Italien und der Schweiz, vierachsige, sogenannte Großraumwagen an die Stelle der herkömmlichen Zweiachser getreten. In diesen Großraum-Wagen entfiel die deutliche Abtrennung der Plattform vom Fahrgastraum. Der Schaffner ging nicht mehr durch den Wagen, sondern hatte einen festen Sitzplatz im Heck und es wurde der "Fahrgastfluss" eingeführt. Dabei hatten die Fahrgäste stets hinten einzusteigen, am Schaffner vorbei in des Wageninnere zu gehen und vorne bzw. in der Mitte auszusteigen. Dieses erforderte auch den Einbau automatischer Türen. Viele Konstruktionsprinzipien, die mit diesem Typ entwickelt wurden, sind bis heute gültig.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde diese Konstruktion von der Düsseldorfer Waggonfabrik (Düwag) aufgegriffen. Diese sollten den überalterten Fahrzeugpark der deutschen Straßenbahnbetriebe modernisieren.

1951 lieferte die Düwag, den ersten Prototyp dieses neuen Fahrzeugs (22, später 2001). Insgesamt 49 Trieb- und 47 Beiwagen, die bis 1956 geliefert wurden, leiteten Mitte der Fünfzigerjahre die grundlegende Modernisierung des Düsseldorfer Fahrzeugparks ein.

Für den Einsatz auf der Fernlinie K nach Krefeld wurden 1953 insgesamt 8 gleichartige Großraumwagen auf Drehgestellen des Baujahrs 1939 aufgebaut. 2 Tw bildeten mit einem Beiwagen die Dreiwagenzüge der Baureihe K53.

Bis Ende der 1980er-Jahre wurden die letzten Großraumwagen im Liniendienst eingesetzt.


Dieses ist unser privates Fotoalbum. Wir zeigen Fotos mit ergänzenden Informationen deutscher Bahnen - Eisenbahnen und Straßenbahnen - sowie des angrenzenden Auslands. Unser besonderes Interesse gilt der Rheinbahn in Düsseldorf. Über Hinweise/Ergänzungen zu unseren Angaben sind wir dankbar. _

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