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Hans und Brigitte Männel

Bilder und Informationen für den Straßenbahn- und Eisenbahnfreund

Rheinbahn AG (RBG)

Das Foto des Monats - 2018

Die Großraumwagen der Rheinbahn

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Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs waren Zweiachser die typischen Fahrzeuge im Düsseldorfer Stadtverkehr. Lediglich auf den Fernlinien nach Krefeld, Duisburg, Moers und den beiden meterspurigen Strecken nach Wuppertal-Vohwinkel und Solingen-Ohligs fuhren wenige vierachsige Drehgestellwagen.

In den vierziger Jahren waren, ausgehend von Entwicklungen in den USA, in Italien und der Schweiz, vierachsige, sogenannte Großraumwagen an die Stelle der herkömmlichen Zweiachser getreten. In diesen Großraum-Wagen entfiel die deutliche Abtrennung der Plattform vom Fahrgastraum. Der Schaffner ging nicht mehr durch den Wagen, sondern hatte einen festen Sitzplatz im Heck und es wurde der "Fahrgastfluss" eingeführt. Dabei hatten die Fahrgäste stets hinten einzusteigen, am Schaffner vorbei in des Wageninnere zu gehen und vorne bzw. in der Mitte auszusteigen. Dieses erforderte auch den Einbau automatischer Türen. Viele Konstruktionsprinzipien, die mit diesem Typ entwickelt wurden, sind bis heute gültig.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde diese Konstruktion von der Düsseldorfer Waggonfabrik (Düwag) aufgegriffen. Diese sollten den überalterten Fahrzeugpark der deutschen Straßenbahnbetriebe modernisieren.

1951 lieferte die Düwag, den ersten Prototyp dieses neuen Fahrzeugs (22, später 2001). Insgesamt 49 Trieb- und 47 Beiwagen, die bis 1956 geliefert wurden, leiteten Mitte der Fünfzigerjahre die grundlegende Modernisierung des Düsseldorfer Fahrzeugparks ein.

Für den Einsatz auf der Fernlinie K nach Krefeld wurden 1953 insgesamt 8 gleichartige Großraumwagen auf Drehgestellen des Baujahrs 1939 aufgebaut. 2 Tw bildeten mit einem Beiwagen die Dreiwagenzüge der Baureihe K53.

Bis Ende der 1980er-Jahre wurden die letzten Großraumwagen im Liniendienst eingesetzt.

Erhalten geblieben sind:

Tw 114 (2014) mit Bw 1629 als historischer Großraumzug

Tw 5101 als Fahrschulwagen (ex 2029, Umbau 1970) für die Ausbildung von Fahrpersonal für die historischen Fahrzeuge der Rheinbahn.