Haltestelle

Hans und Brigitte Männel

Bilder und Informationen für den Straßenbahn- und Eisenbahnfreund

Deutsche Bahn AG

Elektrische Hochgeschwindigkeitstriebwagen

Baureihe 410

ICE-Design: weiß/ roter Streifen im unteren Wagendrittel

410 101

410 101-1
04.03.2000
Hamburg Hbf

Technische Daten

Baureihe: 410.1

ICE S/ICE R*

Betriebsnummer: 410 101, 410 102

Einheiten: ohne Nummer

Hersteller: Henschel, Krauss-Maffei, Krupp (Triebköpfe); DUEWAG, LHB, MAN, MBB (Mittelwagen); ABB, AEG, Siemens (Technische Ausrüstung)

Typ: ICE S

Bauart: Bo' Bo' + 2' 2' + 2' 2'+ Bo' Bo'

Stromsystem: 15 kV, 16.7 Hz-Wechselstrom

Baujahr: 1997

410 101 (Triebkopf 1) +
810 101 (Mittelwagen 1) +
810 102 (Mittelwagen 2) +
410 102 (Triebkopf 2)


* Das „S“ steht für Schnellfahrten oder Schnellfahrt, seit ca. 2006 auch ICE R, „R“ für Referenzfahrzeug -
Der Versuchszug der Deutschen Bahn erreicht Höchstgeschwindigkeiten, die im Regelbetrieb bei 280 km/h liegt, im Versuchsbetrieb bei (theoretisch) etwa 400 km/h.  Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt 330 km/h.

Am 17. November 1986 erreichte der InterCityExperimental bei einer Präsentationsfahrt für Journalisten, als fünfteilige Einheit, eine Geschwindigkeit von 345 km/h. Der Zug stellte damit einen neuen Geschwindigkeitsweltrekord für Drehstromfahrzeuge auf.

Nach der Indienststellung des ICE 1 wurde der InterCityExperimental in „ICE V“ umbenannt und für weitere Erprobungen genutzt.
1993 erfolgten größere Umbauten im Frontbereich zur Erprobung der neuen Bugklappen und Kupplungen der ICE 2 sowie Modifikationen an den Drehgestellen.

Ausmusterung: 1998

Der Zug wurde wegen Fristablauf zum 4. Mai 1998 auf dem Gelände des Forschungs- und Technologiezentrums (FTZ) München-Freimann abgestellt.